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Theorie im 2. Studienjahr

— Konventionen der wissenschaftlichen Illustration

Die Studierenden setzen sich mit Konventionen der wissenschaftlichen Illustration auseinander, indem sie eine selbst gewählte Fragestellung mittels Bildrecherche und -analyse schriftlich reflektieren. Das Modul vermittelt neben gestalterischem Grundlagenwissen auch eine Einführung in Kriterien und Konventionen der wissenschaftlichen Arbeit.

Oliver Emch, Niklaus Heeb und Karin Seiler

— Wissenschaftliches Arbeiten & Bildanalyse

Vermittlung und selbständige Erarbeitung von Basiswissen über das Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit. Die Studierenden kennen die Kriterien von Wissenschaftlichkeit. Sie verstehen wissenschaftliche Publikationensformen und sind fähig spezifische Publikationen über Rechercherche aufzufinden und für ihre eigene gestalterische Forschung zu nutzen. Kennenlernen von und Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Ansätzen der Bildanalyse als zentrale Methode der Scientific Visualization. Folgende Themen werden behandelt: Lesestrategien, (online) Recherche, Themenfindung & Themeneingrenzung, Kriterien der Wissenschaftlichkeit, Struktur wissenschaftlicher Arbeiten, Methoden der Bildanalyse (u.a.Semiotik), Forschungsbeispiele aus der ZHdK

Oliver Emch

— Das wissenschaftliche Bild im didaktischen Zusammenhang

Das Seminar betrachtet den didaktischen Stellenwert des wissenschaftlichen Bildes: die visuellen Vermittlungsweisen von didaktisch aufgearbeitetem Wissen. Das Seminar ist in zwei Teile gegliedert. Der erste Kursteil behandelt die Thematik aus der Perspektive des Gestalters und dient der Sensibilisierung für die Zusammenhänge von Inhalt und Form. Anhand von Visualisierungsbeispielen wird das Zusammenspiel von Inhaltsvermittlung, formalen Überlegungen und Fertigungsbedingungen untersucht. Die Modelltheorie erklärt Zweck und Funktionsweise von Modellen. Aus ihr werden Kriterien für die Gestaltung des didaktischen Auftrags abgeleitet, um Qualitätsmerkmale wissenschaftlicher Illustrationen zu gewinnen. Der zweite Teil des Kurses folgt der Sicht des Wissenschaftlers/der Wissenschaftlerin. Anhand von Beispielen wird der Unterschied zwischen Wahrheitsfindung und Wahrheitsbegründung deutlich. Die drei Verfahren des logischen Schliessens (Induktion, Deduktion, Abduktion) werden ebenso durchgespielt wie der Aufbau von Argumentationslinien, denen Bilder Beweiskraft verleihen können. Von zentraler Bedeutung sind dabei die Ebenen des Verstehens und der praktische Zusammenhang von Lehren und Lernen.

Margarete von Lupin und Thomas Schärer