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Studium

Der Master-Schwerpunkt «Erkenntnis-Visualisierung» wird unter der Vertiefung «Kommunikation» im Departement Design geführt und beschäftigt sich mit der Erzeugung und dem Transfer von Wissen mittels Bild und Visualisierung. Im Zentrum des forschungsorientierten Masterstudiums steht ein individuelles Visualisierungsprojekt, welches – begleitet durch Dozierende und Experten – die Gestaltungsmethoden, den Erkenntnisgewinn und die didaktische Vermittlung untersucht.

Wissensbild & Wissensvermittlung

Das Hauptanliegen der Masterprojekte ist die präzise und zielpublikumsgerechte Veranschaulichung von wissenschaftlichen Sachverhalten. Dabei steht die Visualisierung stets im Dienste von Didaktik und Wissensvermittlung. Die Untersuchung der Vermittlungskonzeption sowie Fragen der handwerklich-technischen Bilderstellung und der Bildgestaltung bilden den Schwerpunkt der Auseinandersetzung.

Erkenntniswerkzeuge

Wissenschaftliche Visualisierungen können auch Forschungs- und Erkenntnisprozesse unterstützen und dazu beitragen, dass neues Wissen entsteht. Visualisierungsmethoden sind deshalb ein fester Bestandteil vieler Forschungsprozesse (etwa zur Befundaufnahme, Datenvisualisierung und Mustererkennung, zu Modellbau und Thesenbildung). Der Schwerpunkt Erkenntnis-Visualisierung beschäftigt sich insbesondere mit der Bedeutung und der epistemischen Funktionsweise der Visualisierung in bildunterstützten Erkenntnisprozessen.

Von der Zeichnung bis zur 3D-Technologie

Das Studienprogramm bietet mit der 3D-Visualisierung einen medialen Schwerpunkt. Je nach Zielsetzung und Fragestellung der Masterprojekte werden aber auch herkömmliche analoge und digitale Bildtechniken mit einbezogen. Die Technik der Bilderstellung selbst kann Objekt der Untersuchung sein. Im Fokus stehen die Erschliessung neuer Einsatzbereiche für wissenschaftliche Visualisierungen im Bereich der digitalen Medien und neuste Entwicklungen im Bereich der bildgebenden Verfahren.

Interdisziplinarität

Die Masterstudierenden werden in ihrer gestalterischen Kompetenz unterstützt durch den Beizug von Expertinnen und Experten aus dem interdisziplinären Kontext des Masters Design. So lassen sich Visualisierungen für weitere Anwendungsbereiche entwickeln, und Produktionen wie interaktive Infografik, Wissensfilm, Ausstellungsinstallationen, mobile Applikationen und Virtual Reality können realisiert werden.

Das Masterstudium strukturiert sich nach dem Prinzip «define – develop – design & display». Nachdem sich die Studierenden im ersten Semester relativ breit orientieren und das Thema verdichten, fokussiert das zweite Semester die zielgerichtete Projektentwicklung. Das dritte Semester steht ganz im Zeichen der Umsetzung der gestalterischen Arbeit, der Fertigstellung der schriftlichen Thesis sowie der Vermittlung der Arbeit im Rahmen einer Ausstellung.

Im Zentrum des Major-Studiums steht die forschungsorientierte Entwicklung des eigenen Masterprojekts, gezielt unterstützt durch individuelles Mentoring und ausgewählte Fachinputs. Das Thema des Masterprojekts entstammt dabei entweder den eigenen Erfahrungen, Interessen und Zielen der Studierenden oder wird in Kooperation mit Forschungs- und Wirtschaftspartnern erarbeitet. Der Studiengang bietet darüber hinaus Masterprojekte mit entsprechenden Partnerinstitutionen und Firmen an.

Etwa ein Viertel der Studienzeit ist für das disziplinübergreifende Minor-Studium reserviert. Es werden vertiefende Kompetenzen in den Bereichen wissenschaftliches und journalistisches Schreiben, sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden, Digital Research, Auftrittskompetenz, Entrepreneurship und Designforschung vermittelt. Bei den ergänzenden Designtheorie- und Methodenseminaren haben die Studierenden zudem die Wahl zwischen unterschiedlichen Ausrichtungen, die sich an zukünftigen Berufsprofilen der Masterabsolventinnen und -absolventen orientieren: angewandt-unternehmerisch («Design als Artefakt»), kritisch-spekulativ («Design als Statement»), vermittelnd-reflexiv («Design als Reflexion»).