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Forschung

Reconstructing Vindonissa as a living document – A case-study of digital reconstruction for output to pre-rendered and real-time applications

Jonas Christen, Studies in Digital Heritage, Vol 1, No 2 (2017)

The legion camp “Vindonissa” in Switzerland is considered one of the most important roman excavation sites north of the alps. Research there has been conducted for over a century and reconstructive drawings have always been a way to showcase scientific progress. The earliest of these drawings date back to as far as 1909. In 2015, the local archaeological service decided that a new series of illustrations should be produced. Topographical data, archaeological plans, as well as building profiles provided by experts were the basis for these illustrations.
Future uses of the same model could include animations or real-time applications for augmented and virtual reality. In order to avoid remodeling for these uses, the whole camp and its surrounding settlements had to be constructed as adaptive and flexible 3D models. The requirements on a model for still rendering are very different from those on real-time renderings in game engines. Also, the reasonable level of detail for images on eye level is very different from the level of detail for bird’s-eye panorama. Therefore, the main challenge was to develop and efficient workflow for multiple output media and different points of view.
While some of the proposed methods proved to facilitate the process without adding time needed for modeling, there still remain a lot of open questions. A “living document” should allow all stakeholders (excavators, archaeologists, historians, and illustrators) to access and change information in all stages of the process. This still has to be considered a long-term goal and is a problem far from being solved.

Strategien zur Vermittlung von Fakt, Hypothese und Fiktion in der digitalen Architektur-Rekonstruktion

Niklaus Heeb, Jonas Christen / Der Modelle Tugend 2.0 (2018)

Visualisierungen in der Archäologie enthalten neben der Darstellung vorgefundener Sachverhalte – also der Fakten – immer auch Anteile von Vermutungen, Hypothesen und Fiktion. Eine Rekonstruktion ist in diesem Kontext also niemals nur ein Abbilden, denn Nichtwissen und Halbwissen sind immanente Bestandteile der vorhandenen Datengrundlage. Gerade weil sich eine Rekonstruktion immer nur auf unvollständiges Wissen abstützen kann, beeinflusst und verantwortet der Gestalter entscheidend den Inhalt und die Wirkung eines Bildes. Unterschiedlich gelagerte Vermittlungsziele erfordern dabei unterschiedliche Strategien: das Unwissen lässt sich kaschieren, die Wissenslücken können ausgeschmückt oder der Wissensstand kann bezüglich seiner Unvollständigkeit transparent und lesbar vermittelt werden. Erforderlich ist ein bewusster und differenzierter Umgang mit denjenigen Wissensanteilen, die auf Fakten basieren, und solchen, die eine Hypothese oder gar eine spekulative Erfindung darstellen.

ClosingTheCleft – interaktive didaktische 3D-Modelle für ein Lehrmittel der Gesichtschirurgie

Niklaus Heeb, Jonas Christen, Kathi Kant / Methoden der Produktgestaltung – Entwicklung, Anwendungen und Perspektiven (Arbeitstitel, 2018)

Im chirurgischen Alltag ist die Nutzung von 3D-Visualisierungen, interaktiven und mobilen Medien allgegenwärtig. Trotzdem gibt es bisher kaum Lernmedien auf dem aktuellen Stand der digitalen Technologie. Mit ClosingTheCleft (CtC) ist ein interaktives Lern– und Planungstool für den Bereich der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie entwickelt worden, das höchsten Anforderungen genügt, was die korrekte Wiedergabe der medizinischen Inhalte wie auch die didaktische Konzeption und ästhetische Formulierung betrifft. Angehende ChirurgInnen sollen sich damit optimal auf die höchst seltene Operation des Lippen-Kiefer-Gaumen-Spaltverschlusses (LKG-Spalte) vorbereiten. Dieser angeborene Defekt führt dazu, dass die Gesichtshälften nicht vollständig geschlossen sind. Betroffene werden früh operiert, nicht nur wegen optischer Präferenzen, sondern auch weil der Defekt die frühkindliche Sprechentwicklung und die Nahrungsaufnahme stark einschränkt.
Ziel des interdisziplinären Projekts war es, durch adäquate Konzeption und Gestaltung die wesentlichen Inhalte im interaktiv-digitalen Medium leicht lesbar zu vermitteln und so ein mobiles, intuitiv nutzbares Lernwerkzeug für die akademische Lehre zu entwickeln. Weiterführend soll das Lernwerkzeug den ChirurgInnen ermöglichen mit individuellen Patientendaten zu arbeiten, um anhand von Fallbeispielen spezifische Lern- und Planungsschritte vollziehen zu können.

Reconstructing Vindonissa as a living document – A case-study of digital reconstruction for output to pre-rendered and real-time applications — The Roman legionary camp in Vindonissa, final stage of reconstruction fading into wireframe. Ikonaut 2016.
Reconstructing Vindonissa as a living document – A case-study of digital reconstruction for output to pre-rendered and real-time applications — The Roman legionary camp in Vindonissa, final stage of reconstruction fading into wireframe. Ikonaut 2016.
Strategien zur Vermittlung von Fakt, Hypothese und Fiktion in der digitalen Architektur-Rekonstruktion — Turmvarianten, Prozessbilder aus der Entwurfs- und Entwicklungsphase der Rekonstruktion des Dorfes Tremona-Castello im Tessin im 13. Jahrhundert. Aus der BA-Diplomarbeit von Elia Marcacci, 2014.
Strategien zur Vermittlung von Fakt, Hypothese und Fiktion in der digitalen Architektur-Rekonstruktion — Turmvarianten, Prozessbilder aus der Entwurfs- und Entwicklungsphase der Rekonstruktion des Dorfes Tremona-Castello im Tessin im 13. Jahrhundert. Aus der BA-Diplomarbeit von Elia Marcacci, 2014.
ClosingTheCleft – interaktive didaktische 3D-Modelle für ein Lehrmittel der Gesichtschirurgie — Im digitalen 3D-Raum eröffnen sich aber neue gestalterische Möglichkeiten, um über das klassische medizinische Farbschema hinaus durch Kombination von Transparenz, Licht und Struktur die Leseführung zu gestalten und wichtige Elementen hervorzuheben. Kathi Kant, 2017.
ClosingTheCleft – interaktive didaktische 3D-Modelle für ein Lehrmittel der Gesichtschirurgie — Im digitalen 3D-Raum eröffnen sich aber neue gestalterische Möglichkeiten, um über das klassische medizinische Farbschema hinaus durch Kombination von Transparenz, Licht und Struktur die Leseführung zu gestalten und wichtige Elementen hervorzuheben. Kathi Kant, 2017.