Gedankenräume – Symposium und Ausstellung

Tagung / Konferenz / Symposium

05.02. – 08.02.2026
Toni-Areal, Kunstraum & Aktionsraum, Ebene 5, Pfingstweidstrasse 96, Zürich

Denken geschieht in Bildern, Begriffen – und oft auch in Räumen. In unserem Sprechen und Erinnern greifen wir auf räumliche Metaphern zurück, um das Unsichtbare und Abstrakte fassbar zu machen. Gedankenräume ist ein transdisziplinäres Projekt zwischen Kunst und Wissenschaft. Es untersucht, wie Metaphern als ästhetische und kognitive Formen wirken – wie sie unser Denken strukturieren, unsere Wahrnehmung leiten und unser Erinnern gestalten.
Das Symposium und die Ausstellung versammeln Stimmen aus Theorie und Praxis, die sich diesen inneren Räumlichkeiten annähern: den Räumen, in denen wir Wissen speichern, Ideen formen und Bedeutungen verhandeln. Fünf Verben bilden die Grundlage des Projekts: orientieren, überschreiben, einverleiben, verknüpfen, erklären. Sie beschreiben nicht nur Prozesse des Erinnerns, sondern auch eine Haltung zum Denken selbst – als Bewegung im Raum, als Handlung im Zwischenraum, als Einladung zum Mitdenken.

Unsere Theorie-Dozentin Ulrike Meyer Stump wird auch mit einem Beitrag auf der Bühne stehen.
Sie zieht Parallelen zwischen dem Edinburgh Stereoscopic Atlas of Anatomy, einem frühen Beispiel von illusionistischen Visualisierungen, und heutigen Techniken aus der Unterhaltungsindustrie wie VR- und AR-Anwendungen und schlägt vor, virtuelle Modelle (wie z.B. Alen Guberinics BA-Abschlussarbeit) nicht nur für Vermittlungszwecke, sondern auch als digitales Archiv und somit als neue Denk- und Wissensräume zu nutzen.

Toni-Areal, Kunstraum & Aktionsraum, Ebene 5, Pfingstweidstrasse 96, Zürich

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Grafik: Tim Frei.

Gedankenräume – Symposium und Ausstellung