

Wie die Archäologie zu ihren Erkenntnissen kommt
Dutzende Keramikscherben in einer Vitrine, begleitet von Texttafeln, Bildschirmen, Illustrationen und Audioguides. Archäologische Fragmente bieten visuell wenig Unterhaltung und sind für Laien oftmals nicht identifizierbar. Die Ausstellungen werden deshalb schnell textlastig und lassen das ausgestellte Objekt in den Hintergrund treten. Wie können archäologische Ausstellungen gestaltet werden, damit eine tiefere Auseinandersetzung mit den Objekten gefördert wird?
In Kooperation mit Prof. Dr. Corinna Reinhardt, Archäologin am Institut für Archäologie an der Universität Zürich, entstand ein Ausstellungskonzept, welches den Erkenntnisprozess eines antiken Fragments durch verschiedene Stationen nachvollziehbar und erlebbar macht. Die Ausstellung soll den aktuellen Wissensstand zu diesem Fragment verständlich vermitteln und zugleich Teile der Arbeit der Archäologinnen und Archäologen erfahrbar machen.
Maila Schärer
BA-Diplome 2026
maila.schaerer@bluewin.ch
@laotramaila
Mentorat: David Schürch
Kooperation: Prof. Dr. Corinna Reinhardt
Fachbereich Klassische Archäologie, Institut für Archäologie Universität Zürich