Stumme Freude und gebrochene Angst
Luzia Rink
2015 / Mischtechnik
Die Arbeit Stumme Freude und gebrochene Angst (2015) von Luzia Rink bewegt sich an der Schnittstelle von Neurobiologie, Psychologie und visueller Gestaltung. Die Arbeit ist im Kontext von Gesprächs- und Vermittlungsformaten zu verstehen. Die entstandenen Bildkarten wurden für den Einsatz in beratenden und therapeutischen Settings entwickelt und sollen einen niederschwelligen Zugang zu Gesprächen über Gefühle und innere Zustände ermöglichen, insbesondere dort, wo Sprache schwerfällt.
Emotionen wie Freude oder Angst werden dabei nicht eindeutig dargestellt oder festgelegt. Stattdessen arbeiten die Motive mit bildhaften Darstellungen und offenem Interpretationsraum, die unterschiedliche persönliche Assoziationen und Deutungen ermöglichen. Dadurch entsteht Raum für individuelle Wahrnehmung und Reflexion. Die Karten dienen als unterstützendes Medium im Gespräch zwischen Fachpersonen, Klient:innen oder Patient:innen. Sie können helfen, emotionale Themen sichtbar und sprachlich zugänglich zu machen.
Das Projekt zeigt, wie visuelle Gestaltung dazu beitragen kann, innere Prozesse wahrnehmbar zu machen und Kommunikation über emotionales Erleben zu unterstützen.
Die Arbeit entstand in Kooperation mit Alexandra Gomez & Beatrice Burgener, connect bb GmbH.






