Post Mortem – Forensische Bildgebung und Virtopsie
Eloisa Aldmoar
2017 / 3D-Rekonstruktion
„Post Mortem – Forensische Bildgebung und Virtopsie“ (2017) von Eloisa Aldmoar beleuchtet die Schnittstelle zwischen Bildwissenschaft, Forensik und digitaler Rekonstruktion. Die virtuelle Autopsie (Virtopsie) ermöglicht es, anatomische und forensische Daten in digitale Modelle zu überführen, ohne den physischen Körper erneut zu öffnen. Mithilfe von 3D-Rekonstruktionen werden postmortale Untersuchungsprozesse visualisiert und in eine analytisch wie auch kommunikativ lesbare Form überführt. Dadurch entsteht eine neue Form der Bildlichkeit, die zwischen medizinischer Präzision, technologischer Simulation und visueller Interpretation vermittelt.
Die Arbeit positioniert Design dabei als methodischen Bestandteil wissenschaftlicher Forschung. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit werden visuelle Rekonstruktionen zu Erkenntnisinstrumenten. Sie repräsentieren forensische Daten nicht nur, sondern bilden aktive Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Technologie und visueller Kultur, die neue Formen des Verstehens und Interpretierens ermöglichen.
Die Arbeit entstand in Kooperation mit dem Institut für Rechtsmedizin und Virtopsy Lab der Universität Zürich
Hier geht es zur BA-Diplomarbeit und zur MA-Diplomarbeit von Eloisa Aldmoar.






